30 Jahre ASB in Sachsen-Anhalt

Der ASB in Sachsen-Anhalt ist seit drei Jahrzehnten im Einsatz unter dem Motto: "Wir helfen hier und jetzt und das seit 30 Jahren!"

Westdeutsche Samariter trafen auf eifrige und entscheidungsfreudige DDR-Bürger, die sich mit Tatendrang und einer gehörigen Portion Mut an den Aufbau eines flächendeckenden ASB-Angebotes in Sachsen-Anhalt machten.

Seit dem 5. März 1990 gibt es das Samariterkreuz wieder in Halle (Saale), hier fand die Neugründung statt. Aus dem Ortsverband Halle/Saalkreis entstand nach der Verschmelzung mit dem ASB-Kreisverband Bitterfeld/Wittenberg der heutige ASB-Regionalverband Halle/Bitterfeld. Weitere ASB-Gründungen folgten in Magdeburg, Aschersleben, Quedlinburg, Halberstadt, Bad Dürrenberg, Wolfen, Merseburg, Salzwedel, Hettstedt, Sangerhausen, Wittenberg und Stendal. Später, am 30. September 1990, schlossen sich mehrere Orts- und Kreisverbände in Halberstadt zum ASB-Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zusammen.

Und das ist der ASB in Sachsen-Anhalt heute

Ein flächendeckend vielfältiges und differenziertes Angebot an sozialen Dienstleistungen, beginnend mit dem Rettungswesen und Erste-Hilfe-Kursen über Hilfen für ältere und behinderte Menschen, Katastrophenschutz und Sanitätsdienst bis zur Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien. Unter dem Motto „Wir helfen hier und jetzt" findet die soziale Arbeit in vielen weiteren Bereichen statt, denn die insgesamt über 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen auch in schwierigen Lebenslagen, zum Beispiel in Beratungsstellen, Begegnungsstätten oder der Suchthilfe. In den zehn juristisch eigenständigen Regionalverbänden engagieren sich rund 32.000 Mitglieder und 300 Ehrenamtler.
Auf der ordentlichen Landeskonferenz in Bad Dürrenberg im Juni 2018 wählten die Delegierten Krimhild Niestädt aus Naumburg für eine dritte Amtsperiode als Landesvorsitzende. Seither vertreten sie und fünf weitere, zum großen Teil neugewählte, Landesvorstandsmitglieder die Interessen der Mitglieder des ASB in Sachsen-Anhalt.

Jüngstes „Mitglied“ der ASB-Familie ist der „Wünschewagen“, der gemeinsam im Sommer 2018 angeschoben wurde und seither Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Wunsch erfüllt.