Samariter und Samariterinnen des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. frischten Kenntnisse in Sachen Lebensrettung auf.

In Erste-Hilfe eine Eins! Das gilt ab sofort für die ASB-Mitarbeiter, die am Erste-Hilfe-Kurs in der Landesgeschäftsstelle teilnahmen.

Mit vielen praxisnahen Übungen wurde Notfallhilfe auf den Punkt gebracht, damit Menschen in Notfällen richtig reagieren und genau wissen, was zu tun ist.

Ob Verbrennungen oder Verbrühungen, Vergiftungen, Atemprobleme, Schlaganfall oder Herzinfarkt: Mitarbeiter des Kinder- und Jugendkreises des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt wissen nach ihrem Erste-Hilfe-Kurs, was, wann, wie und warum zu tun ist, um Leben zu retten.
Durch insgesamt 9 lehrreiche und zum Teil auch amüsante Unterrichtseinheiten führte Jörg Ziegner, Referent Hilfsorganisationen / KFZ-Wesen beim Landesverband Sachsen-Anhalt, die Mitarbeiter der ASB-Kinder- und Jugendeinrichtungen. Auf ihrer „Lernreise“ rund um Erste-Hilfe wurde zuerst über das richtige Vorgehen am Unfallort aufgeklärt. Atmet der Patient? Diese Frage ist mit Hilfe dreier unserer Sinnesorgane eindeutig zu beantworten. Ist die Atmung visualisierbar, hebt sich der Brustkorb? Und: Kann ich Atemgeräusche hören, spüre ich den Atem des Verletzten? Erst nachdem eindeutig feststeht, dass der Patient atmet, erfolgt die Lagerung in stabiler Seitenlage. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung hingegen erfolgt bei Atemstillstand. Um eine Herzdruckmassage so praxisnah wie möglich durchzuführen, hat Jörg Ziegner seine „Anne“ stets dabei. „Anne“ ist eine Reanimationspuppe, an der jeder Ersthelfer vor Ort drei Minuten lang praxisnah und beinahe lebensecht eine Herzdruckmassage und die Mund-zu-Mund-Beatmung durchführte. Ganz vorsichtig den Kopf überstrecken, dann 30 x kräftig auf den Brustkorb drücken und 2 x Beatmen. Übrigens: Beim Wiederbeleben eines Bewusstlosen hilft es den Ohrwurm „Staying Alive" von den BeeGees im Kopf zu haben. Die 100 Beats pro Minute erleichtern es, bei der Herzdruckmassage den richtigen Rhythmus beizubehalten.
Verbrennungen und Vergiftungen standen ebenso auf der Tagesordnung, aber auch, wie Verbände korrekt angelegt und verletzte oder gebrochene Gliedmaßen stabilisiert werden können. 
Wieder bestens gerüstet für den Ernstfall ist das KiJu-Team des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V., waren sich doch auch zum Schluss alle einig, von sich sagen zu können: „Ja, ich weiß, wie Leben retten funktioniert und ich bin im Notfall zur Stelle.“