Intensive Gespräche und erste Resümees des erfolgreich gestarteten neuen ASB-Landesvorstandes Sachsen-Anhalt

Wo stehen wir heute? Wo soll es hingehen und auf welchen, auch neuen, Wegen können wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen?

Themenschwerpunkt war der Fachkräftemangel im Sozialbereich, der sich nicht nur als demografisches Problem darstellt.

Die Mitglieder des Arbeiter-Samariter-Bundes in Sachsen-Anhalt können, ebenso wie der Landesvorstand, nach der Umstrukturierung und Neuzusammensetzung auf erfolgreiche elf Monate zurückblicken. 
Trotz anhaltenden demografischen Wandels wird der ASB in Sachsen-Anhalt seinem Ruf als eine in der Bevölkerung fest verankerte Mitgliederorganisation gerecht. Derzeit fördern ca. 30.000 Samariter die Hilfs- und Wohlfahrtsangebote in Sachsen-Anhalt, von denen sich 370 regelmäßig ehrenamtlich engagieren. 
Schwerpunkt der Klausurtagung war die umfangreiche Arbeit des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt in seinem Kinder-und Jugendkreis. Denn nicht aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten soll die stete Arbeit des ASB hinsichtlich der langfristigen gesellschaftlichen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt, vor allem in der Kinder- und Jugendhilfe. Kindern ein Aufwachsen mit gleichen Chancen zu ermöglichen, dafür setzt sich der ASB-Landesverband mit seinen vielfältigen Betreuungsangeboten ein. 
„Vor dem Hintergrund, dass Berufe im Sozialbereich zu den am stärksten wachsenden Beschäftigungsbereichen zählen, die Fallzahlen sich erhöhen und die Anforderungen ans Personal steigen, kommt der Landesvorstand zu dem Ergebnis, dass dies auch mit dem steigenden Personalbedarf in der Kinder- und Jugendhilfe zu sehen ist. Dabei ist eine Verbesserung der Personalbemessung zur Stärkung der Fachkräfte, besonders in den stationären Erziehungshilfen, notwendig.“ so die ASB Landesvorsitzende K. Niestädt.
Spürbar ist weiterhin der Fachkräftemangel, nicht nur als Ergebnis der demografischen Entwicklung in Deutschland. Um Erzieher/innen für eine Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe zu gewinnen, bietet der ASB-Landesverband in Halle Praktikumsplätze im Anerkennungsjahr an. 
Noch beinhaltet die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher in Sachsen-Anhalt zum größten Teil die Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten. Notwendig ist jedoch eine Ausbildung unter Einbeziehung beider Bereiche, einerseits die Erziehung im Kita-Bereich, anderseits in der Kinder- und Jugendhilfe. Die theoretische Wissensvermittlung beider Arbeitsfelder sollte im Lehrplan fest integriert sein, so dass ein Wechsel innerhalb der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der ausgebildeten Fachkräfte unproblematisch ist.
Des Weiteren sucht der ASB-Landesverband Sachsen-Anhalt für seinen Kinder- und Jugendkreis momentan eine/n Sonderpädagogin/Sonderpädagoge für die Mutter-Kind-Einrichtung und eine Sozialpädagogische Fachkraft im vollstationären Bereich der Kinderwohngemeinschaft.
Bewerbungen gern per Mail an info(at)asb-lv-st.de. Packen wir es an!