Landesarbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz fordert mehr Unterstützung aus Politik

Ministerpräsident Rainer Haseloff und Innenminister Holger Stahlknecht machen sich ein Bild vom Bevölkerungsschutz in Sachsen-Anhalt

Den freiwillig Tätigen, nämlich unseren Ehrenamtlern, ihren Einsatz zu erleichtern, das ist eine der Herausforderungen, denen sich die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft stellen müssen.

Unser Hilfeleistungssystem in Deutschland gehört zu den besten der Welt und zeichnet sich durch eine flächendeckende und schnelle Versorgung aus. Nicht nur moderne Technik und qualifiziertes Personal sind dafür Voraussetzung, sondern auch die vielen ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter, zum Beispiel im Bevölkerungsschutz. Den freiwillig Tätigen, nämlich unseren Ehrenamtlern, ihren Einsatz zu erleichtern, das ist eine der Herausforderungen, denen sich die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft bestehend aus dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Landesverband Sachsen-Anhalt, dem DLRG, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., dem Malteser Hilfsdienst Sachsen-Anhalt und unserem Arbeiter-Samariter-Bund, stellen müssen. Aber auch weniger Bürokratie und eine vereinfachte Kommunikationslinie erwartet man hier kurzfristig von der Politik, denn länderspezifische Regelungen erschweren den Hilfsorganisationen den Einsatz. Gemeinsam wird eindringlich vor einer Unterschätzung der Gefahrenlage in unserem Bundesland gewarnt, denn in Mitteldeutschland besteht aufgrund zahlreicher Flusslagen eine überdurchschnittliche Hochwassergefahr. Auch Extremereignisse wie Hitzewellen, starke Stürme, Starkregen oder Erosionsereignisse können den Einsatz des Bevölkerungsschutzes viel häufiger als bisher erforderlich machen. 

Fazit: Sicherheit fürs Ehrenamt, Rüstzeug für den Katastrophenschutz und eine gesicherte Finanzierung sind die Grundpfeiler für ein optimal funktionierendes und bestens verzahntes Hilfeleistungssystem in Sachsen-Anhalt und um darauf aufmerksam zu machen, traf man sich auf dem Magdeburger Domplatz vor dem Landtag!