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Kinderwohngruppe „Stoobriesel“

Stationäre Wohngruppe mit besonders intensiver Elternarbeit

  • Kind: Ich möchte behütet, in meinem gewohnten Umfeld und mit festen Bezugspersonen erwachsen werden. Ich möchte meine Wurzeln nicht verlieren.
  • Mutter / Vater: Ich liebe mein Kind und möchte es beim Aufwachsen begleiten. Ich benötige meinen eigenen Rückzugsraum, möchte aber die Bindung zu meinem Kind nicht verlieren.

So leben die Kinder bei uns

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ASB-Kinderwohngruppe "Stoobriesel"

Hölderlinstraße 1-2
06126 Halle (Saale)

Einblicke

Zielgruppe

  • Säuglinge, Kleinkinder oder Kinder (auch Geschwisterpaare), deren Eltern kognitiv eingeschränkt bzw. von seelischer Behinderung betroffen sind
  • Kinder mit oder ohne Entwicklungsdefiziten im kognitiven und sozial-emotionalen Bereich
  • Kinder mit oder ohne intensiven Förderbedarf
  • Kinder, die eine stabile Bindung zur Mutter/zum Vater oder zu einer anderen festen Bezugsperson haben

Ziele

  • dem Kind eine auf längere Zeit angelegte Hilfe zu ermöglichen
  • Erhalt der bisher stabilen Beziehung und Bindung von Mutter/Vater und Kind
  • Eltern in ihrer Rolle stärken, gelingende Begleitung und vertrauensvolle Basis schaffen, Abbau von Ängsten und Unsicherheiten
  • Sozialisations-, Entwicklungs-, Lern-und Leistungsdefizite vom Kind präventiv abwenden oder bereits vorhandene Defizite bearbeiten
  • das Kind beim Erleben der Einschränkung seiner Mutter/seines Vaters begleiten, drohende soziale Ausgrenzung vermeiden und das Kind beim Entwickeln einer psychischen Widerstandsfähigkeit unterstützen
  • Stärkung der kindlichen Persönlichkeit und Selbstsicherheit, Förderung von Ressourcen
  • das Kind beim Erlernen notwendiger alltagspraktischer Abläufe anleiten, Entwicklung von Verantwortung, Zuverlässigkeit und Rechtsempfinden

 

Rechtsgrundlage

  • Sozialgesetzbuch (SGB VIII) § 27 in Verbindung mit § 34

Leistungen

  • vollstationäre Betreuung und Unterstützung der Kinder, Sicherstellung der Tagesabläufe, Gewährung der Aufsichtspflicht
  • tägliche, intensive und den individuellen Bedarfen angepasste Elternarbeit: Eltern sind fester Bestandteil im Alltagsgeschehen ihrer Kinder, Eltern werden intensiv und kontinuierlich in die Entwicklung ihrer Kinder einbezogen (z.B. Begleitung des Tagesablaufes der Kinder in der Wohngruppe, gemeinsame Begleitung zu Terminen, gemeinsames Wahrnehmen von ärztlichen und therapeutischen Angelegenheiten, gemeinsame Gestaltung des Abendrituals usw.)
  • intensivpädagogisches, familienergänzendes Arbeiten
  • Vermittlung von Kontinuität, Sicherheit und Geborgenheit
  • Förderung der altersgerechten Entwicklung des Kindes
  • Bezugsbetreuerprinzip: fallzuständige/r Mitarbeiter/in organisiert und begleitet alle anliegenden Termine des Kindes unter Einbeziehung der Eltern, arbeitet eng mit allen externen Partnern (ASD, Behörden, Kita/Schule/Hort, Ärzten, Therapeuten, usw.) zusammen, gestaltet individuelle Freizeitaktivitäten des Bezugskindes, ist feste und kontinuierliche Vertrauensperson
  • Freizeit- und Feriengestaltung unter Einbeziehung der Eltern: gemeinsame Wochenendgestaltung, Organisation und Durchführung von Ausflügen, Freizeit- und Ferienangeboten für Mütter/Väter und Kinder, Planung und Gestaltung familiärer Höhepunkte (Geburtstage, Einschulung usw.), Organisation und Durchführung von Kurzurlauben und Ferienfahrten
  • Leistungen/Hilfe für die Mutter/den Vater werden vom Träger vorgehalten, in Form von ABW/BE (Assistenz im Bereich Wohnen/begleitete Elternschaft), Rechtsgrundlage SGB IX §102 Leistungen der Eingliederungshilfe Abs. 1 Nr.4 Leistungen der Sozialen Teilhabe

 

Fachpersonal

  • staatlich anerkannte Erzieherinnen
  • Diplom/Bachelor Sozialpädagoginnen/Sozialarbeiterinnen
  • Fachkraft für soziale Arbeit
  • BA soziale Arbeit
  • Heilerziehungspflegerin
  • Krankenschwester
  • Hauswirtschafterin

Lage und räumliche Ausstattung

Die Kinderwohngruppe ist im Haus der Mutter-Kind-Einrichtung integriert. Vier Wohnungen sind mit Durchbrüchen miteinander verbunden und verfügen insgesamt über eine Fläche von 167,4 qm. Zum Wohnbereich gehören Küchen, Bäder, Kinderzimmer, Gemeinschaftsräume, Spielzimmer sowie Dienstzimmer für die Mitarbeiter/innen. Die Jungen und Mädchen wohnen in 8 Einzelzimmern.
Das Gebäude liegt im Stadtgebiet Halle-Neustadt. Die Einrichtung ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Im näheren Umfeld befindet sich eine Vielzahl an Institutionen, der Fachbereich Bildung –sozialpädagogische Abteilung Neustadt-Heide/südwestliche Neustadt, Schulen, Kitas sowie Ärzte. Versorgungseinrichtungen liegen in unmittelbarer Nähe, kulturelle und sportliche Einrichtungen sind problemlos erreichbar. In der Nachbarschaft wird die Einrichtung angenommen. Sie ist unauffällig in einem Wohnblock mit 7 Eingängen integriert.
Im Hof steht den Kindern ein abgezäunter Außenbereich mit Grünfläche, Baumbestand und Spielmaterial zur Verfügung.